Herbstlicher Apfel-Gugelhupf mit geriebenen Äpfeln und Walnüssen

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die zeit ist reif für äpfel, birnen & co.

Am 23. September läutet unser Kalender in diesem Jahr offiziell den Herbst ein. Die Sonne wandert dann von Norden nach Süden und sorgt auf der Nordhalbkugel für kürzere Tage und fallende Temperaturen. Die Natur wiederum zeigt uns auf ihre ganz eigene Art und Weise, dass der Sommer nun zu Ende geht. Dunkelrot und golden gefärbte Blätter fallen von den Bäumen und Kastanien rollen uns beim Spazieren gehen vor die Füße. In die Küche ziehen nun Kürbis, Birnen, Feigen, Zimt oder Muskatnuss ein. Und für alle Backbegeisterten wie uns gilt ab sofort: ran an den Apfel.

Unser Apfelbaum im Garten lächzt in diesem Jahr unter der Last vieler Früchte. Bis zur Ernte wird es nicht mehr lange dauern. Gut, dass uns schon jetzt die unbändige Lust auf Apfelkuchen überkommt. Und weil wir derzeit weder die Finger von Kardmom noch von einfachen Rührkuchen lassen können, stand dieser Apfel-Gugelhupf mit Kardamom, Zimt und Walnüssen ganz weit oben auf unserer Backliste.

Apfel-gugelhupf locker und saftig

Durch geriebene Äpfel im Teig wird der Kuchen beim Backen nicht zu trocken. Der Rührkuchen ist außerdem sehr locker und weich, klein gehackte Walnüsse verleihen ihm ein wenig “crunch”. Ingwer, Zimt und Kardamom lassen den Gugelhupf zudem fast schon ein wenig winterlich schmecken. Und weil uns die Sonne in diesen Tagen noch einmal so sehr verwöhnt, haben wir uns für ein Shooting im Garten entschieden.

Auch wenn die Lichtverhältnisse dort weitaus schwieriger zu handeln sind als in unserem Wohnzimmer, wo wir für gewöhnlich unser Set aufbauen, sind Aufnahmen im Freien doch immer etwas ganz Besonders. Licht und Sonne verleihen Oberflächen und Hintergründen besondere Muster und Texturen. Und in diesem Fall sorgte eine Horde hungriger Wespen, die gierig nach dem Zuckerguss unseres Apfel-Gugelhupfs lechzten, für nicht allzu viel Zeit beim Shooten. Abbekommen haben die Tierchen bis auf ein paar Krümel übrigens nix. Der Kuchen wird heute Nachmittag bei uns verputzt. Ihr wollt auch ein Stück? Dann setzt euch zu uns und greift zu!

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gugelhupf mit geriebenen äpfeln und walnüssen

Ergibt einen gugelhupf

Für den Teig:
3 Eier (Größe M)
200 g brauner Zucker
240 ml Rapsöl (oder neutrales Pflanzenöl)
350 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
2 TL Zimt
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/2 TL Ingwer, gemahlen
2 Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
60 g Walnusskerne

Für die Zuckerglasur:
2 EL Schmand
150 g Puderzucker

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Gugelhupfform eurer Wahl gut ausfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Eier, Zucker und Öl mit dem Rührgerät so lange aufschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Um das zu testen, könnt ihr einen kleinen Klecks Teig zwischen euren Fingern zerreiben. Sind keine “Körnchen” mehr darin zu spüren, ist die Masse perfekt.

Alle trockenen Zutaten mischen, die Äpfel schälen, entkernen und grob reiben. Die Walnusskerne in kleine Stücke hacken und alle Zutaten unter die Eier-Zucker-Masse rühren. Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen auf der unteren Schiene 50 bis 60 Minuten backen. Ob der Kuchen fertig ist, könnt ihr per Stäbchenprobe testen. Steckt dazu ein Holzstäbchen in die dickste Stelle eures Teigs. Bleiben beim Herausziehen keine Teigklümpchen hängen, kann der Gugelhupf aus dem Ofen.

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und mit Puderzucker oder Zuckerglasur verzieren. Für die Zuckerglasur Schmand und Puderzucker gut vermengen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Ist euch der Zuckerguss nicht dickflüssig genug, mengt noch etwas Puderzucker unter.

Unser Tipp: Anstatt mit Äpfeln lässt sich der Kuchen auch mit geriebenen Karotten oder Süßkartoffeln zubereiten. Probiert gerne aus, was euch gefällt!

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Wir wünschen euch noch einen wunderbaren Sonntag!

Habt es schön,
Eure Madeleine und Euer Flo.