Schoko-Fudge mit Haselnüssen

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Oh du fröhliche…

Ganz langsam laufen sie im Hause Backstübchen an: die Vorbereitungen auf Weihnachten. Auf Weihnachten? Jap, wir geben es gerne zu: Wir sind in diesem Jahr ziemlich früh dran mit all dem Kringeling und Ho, ho, ho. Haben bereits die ersten Lebkuchen gefuttert und Glühwein vertilgt, die Weihnachtsdeko aus dem Keller gekramt und nun ganz offiziell das erste weihnachtliche Rezept verbloggt. „Ist doch noch viel zu früh“, werden all die kleinen grünen Grinches jetzt schimpfen. „Immer dieser ganze Weihnachtstrubel, all der Kitsch und Kommerz…“

Ja, auch wir mögen die kommerzielle Seite an Weihnachten nicht besonders gerne. Der Shopping- und Weihnachtsmarkt-Wahnsinn, der uns hektisch durch die Adventswochen treibt und uns den Weg zu Besinnlichkeit und Ruhe versperrt. Aber: Wenn wir es schaffen, uns nicht in diesen Strudel ziehen zu lassen, dann ist für uns keine Zeit so gemütlich und schön wie die Vorweihnachtszeit. Wir mögen es, unsere Wohnung mit Kerzen, Zweigen und Kugeln zu schmücken. Verbringen unsere Abende liebend gerne eingekuschelt in dicke Wolldecken auf dem Sofa - und lassen uns von Michael Bublés “Christmas”-CD berieseln. Und wenn uns ein fleißiger Weihnachtswichtel dann auch noch eine Platte Fudges auf dem Silbertablett serviert, dann, ja dann ist das Vorweihnachts-Glück perfekt.

Na gut, den fleißigen Wichtel müssen wir uns wohl abschminken. Die Fudges aber nicht! Vor allem dann nicht, wenn sie in der easy-peasy-Variante wie unserer daherkommen.

Fudge: Wie er traditionell zubereitet wird

Das Karamell-Konfekt Fudge ist vor allem in Großbritannien und den USA beliebt. Die Grundmasse für Fudge besteht aus drei Komponenten: Ordentlich viel Zucker, Butter und Sahne (oder Milch). Sie wird mit unterschiedlichen Zutaten, wie Nüsse, Schokolade, Gewürze oder Alkohol, ergänzt. Die traditionelle Zubereitung ist dabei etwas kniffelig. Denn der Fudge sollte bei einer bestimmten Temperatur gekocht werden, damit er später nicht hart genug oder zu hart wird. Die Temperatur kann mit einem speziellen Zuckerthermometer überprüft werden. Dabei gilt: Immer wieder schön rühren.

Für alle, die es lieber unkompliziert haben wollen - so wie wir - greift auf die “Easy”-Variante zurück. Basis unseres Fudges ist gesüßte Kondensmilch, die wir mit Schoki, Haselnüssen und etwas Meersalz verfeinert haben. Die Mischung aus knackigen Nüssen, süßer Kondensmilch und Salz schmeckt zusammen einfach herrlich. Wer seinen Fudge zudem eine weihnachtliche Note verleihen möchte, kann Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Muskatnuss unter die Masse rühren.

Geschenke aus der Küche: Fudge hübsch verpackt

Nach dem Auskühlen könnt ihr das fertige Konfekt in kleine Würfel schneiden und wie Bonbons in Papier einschlagen. Natur- oder bunte Schnüre um die Enden wickeln - und fertig ist die Zugabe zum Weihnachtsgeschenk oder das Mitbringsel für den Adventskaffee. So einfach und lecker können Weihnachtspräsente sein.

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schoko-fudge mit haselnüssen und meersalz

ERGIBT ca. 36 Würfel

Für den Fudge:
200 g dunkle Schokolade (70 % Kakaoanteil)
200 g Vollmilchschokolade
1 Dose gezuckerte Kondensmilch, 400 g (Milchmädchen)
30 g Butter
2 Prisen Meersalz
80 g Haselnüsse, grob gehackt

Zubereitung

Eine eckige Auflaufform (etwa 20 x 20 cm) am Boden mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Öl einfetten. Die Schokolade grob hacken. Die gezuckerte Kondensmilch in einem Topf erhitzen (nicht aufkochen!). Butter, Salz und Schokostückchen dazugeben und bei schwacher Hitze in einem kleinen Topf unter Rühren schmelzen. Sobald Schokolade und Kondensmilch eins sind, Nüsse unterheben. Die Konsistenz der Mischung wird mit der Zeit fester und streichfähig. Die Masse in die Form füllen und glattstreichen.

Fudge auskühlen lassen und abgedeckt mindestens 8 Stunden kalt stellen. Aus der Form nehmen und in kleine Würfel schneiden.

Im Kühlschrank aufbewahrt halten eure Fudges etwa zwei Wochen.

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Wir wünschen euch noch einen fudgigen Sonntag!

Habt es schön,
Eure Madeleine & Euer Flo.