Essen mit Freunden: Wir laden ein zur Flammkuchen-Sause

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Zweierlei Flammkuchen - klein und knusprig

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Draußen ist es kalt und grau - und drinnen machen wir es uns gemütlich. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit verbringen wir unsere Abende gerne Zuhause. Mit einem Gläschen Wein, guten Freunden und gutem Essen.

Wer als Foodblogger zum Dinner lädt, hat es natürlich nicht immer ganz leicht. Schließlich treten die Gäste mit einer gewissen Erwartungshaltung an. Aber wisst ihr was? Eigentlich servieren wir gar nicht gerne ein großes Menü oder ein Essen mit allzu viel Chichi und stundenlanger Vorbereitungszeit. Viel lieber mögen wir es, gemeinsam mit unseren Liebsten in der Küche zu stehen, zu schnippeln und zu quatschen. Für die entspannte Sause gilt dabei: Vorbereitung ist alles. Und: Nicht vergessen, Sekt oder Wein kaltzustellen - schließlich kocht es sich mit einem Gläschen Prickelbrause in der Hand gleich viel geselliger, oder nicht? ;)

Was ihr für eure Flammkuchen-Sause braucht

Perfekt für gesellige Runden eignen sich kleine Flammkuchen, die ihr nach Lust und Laune belegen könnt. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren. Etwa 30 Minuten vor der Verarbeitung solltet ihr den Teig, den ihr am besten portionsweise lagert, aus dem Kühlschrank nehmen. Bei Raumtemperatur lässt er sich wesentlich besser und leichter ausrollen (siehe unsere Tipps & Tricks für knusprigen Flammkuchen).

Der nächste Schritt in der illustren Flammkuchen-Runde: Ordentlich einheizen - natürlich nicht euren Gästen, sondern eurem Ofen. Dabei gilt: Je mehr Hitze, desto besser, denn umso knuspriger und krosser werden eure Flammkuchen. Wir backen sie in unserem feinen Dampfbackofen von NEFF* gerne mit Pizzastufe (250 °C) und einem Backstein, der von unten richtig Hitze gibt. Der Stein sollte im Ofen mindestens 20 Minuten aufheizen, plant bei eurer Sause also genügend Vorheiz-Zeit mit ein. Wer keinen Backstein besitzt, kann die Flammkuchen natürlich auch auf einem ganz normal Backblech backen. Auch das Backblech solltet ihr zuvor im Ofen aufheizen und nicht erst mit euren Flammkuchen kalt in den Ofen schieben. Eure Flammkuchen kommen so viel schneller auf die richtige Temperatur.

Nächster Schritt: Der Belag

Richtig oder falsch - das gibt es in Sachen Flammkuchen-Belag eigentlich nicht. Verwendet werden kann, was schmeckt - ob Gemüse, Käse, Obst, Nüsse oder Wurst. Die Basis eines Flammkuchens besteht dabei immer aus Crème fraîche oder Schmand, den ihr mit Salz und Pfeffer abschmeckt. Dann kann’s auch schon losgehen: Schneidet Gemüse, Wurst und Co. in Stücke und verteilt sie auf den Fladen - jeder so, wie es ihm am besten schmeckt. Die Zutaten für unsere Flammkuchen, einmal in einer Gemüsevariante mit Paprika, Tomaten und Rucola und einmal in einer Salzig-Süß-Variante mit Birne, Ziegenkäse und Parmaschinken, haben wir euch in unserem Rezept aufgelistet (siehe unten).

Was ihr beim Belag für eure Flammkuchen beachten solltet, sind unterschiedliche Garzeiten. Während Tomaten, Pilze oder Paprika im Ofen mitbacken sollten, solltet ihr Zutaten wie frische Kräuter, Rucola oder Parmaschinken erst nach dem Backen auf euren Flammkuchen verteilen - sie bleiben dann geschmackvoll und knackig. Auch ein paar Parmesanchips, Tropfen eures Lieblingsöls oder Honig können den knusprigen Teilchen am Ende noch den letzten Schliff verleihen.

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Zweierlei Mini-Flammkuchen

ERGIBT 12 kleine FLAMMKUCHEN

Für die Flammkuchen:
Doppelte Menge Grundrezept Flammkuchenteig
400 g Crème fraîche oder Schmand
Salz, Pfeffer

Für den Gemüse-Flammkuchen:
250 g Champignons
150 g Cocktail-Tomaten
1 Paprika
1 Zucchini
1 rote Zwiebel
100 g Rucola
ca. 50 g Parmesan
Kräuterpesto nach Wahl, z.B. Basilikum

Für den salzig-süßen Flammkuchen:
1 Birne
100 g Ziegenkäsetaler
1 rote Zwiebel
100 g Parmaschinken
Wer mag: Honig zum Beträufeln

Zubereitung

Den Flammkuchenteig nach unserer Anleitung zubereiten und anschließend in 6 gleich große Stücke teilen. Abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 45 Minuten ruhen lassen. Ihr könnt den Teig bereits am Vorabend vorbereiten und in ebenfalls in Stücke geteilt und in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren. Nehmt ihn etwa 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank.

Vor dem Belegen die Teigrohlinge jeweils halbieren und dann möglichst flach ausrollen.

Für die Flammkuchen Crème fraîche/Schmand mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Fladen damit bestreichen.

Für den Gemüse-Flammkuchen Tomaten halbieren, Champignons vierteln, Paprika und Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Je nach eigener Vorliebe können die Zwiebeln rustikal in gröberen Stücken oder auch in feine Scheiben geschnitten werden. Die Flammkuchen dann nach Lust und Laune belegen.

Für die salzig-süßen Flammkuchen die Birnen in dünne Scheiben schneiden. Ziegenkäse-Taler in einer Schüssel zu einer festen Crème vermengen. Jeweils zwei oder drei Streifen der Birnen auf den mit Crème fraîche/Schmand bestrichenen Fladen legen. Ziegenkäse in kleinen Tupfen darauf verteilen.

Die Fladen bei 250 °C (Umluft) im vorgeheizten Ofen für 10 bis 12 Minuten backen. Wer einen Backstein hat, sollte diesen zuvor aufheizen (siehe Tipps oben).

Nach dem Backen den Gemüse-Flammkuchen noch mit Parmesan und Rucola belegen. Pesto in kleinen Tupfen darauf verteilen. Den salzig-süßen Flammkuchen mit Parmaschinken belegen. Wer mag, kann vor dem Servieren noch Honig darüber sprenkeln - und fertig sind die Knusperfladen.

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Wir wünschen euch noch einen knusprigen Sonntag!

Habt es schön,
Eure Madeleine & Euer Flo.

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner NEFF Deutschland. Unser Dampfbackofen wurde uns zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.