Weihnachtlicher Videodreh bei Westwing

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Vor statt hinter der Kamera: Unser Werbedreh für Westwing

Dieser Beitrag enthält Werbung*


Es ist Mittwoch, 17 Uhr. Das Herz schlägt mir bis zum Hals, mein Mund ist trocken und in meinem Kopf verknoten sich Wörter zu einem unaussprechlichen Buchstabensalat. Mit Mikrofon, Kamera und Reißbrett in der Hand sitzen Melanie, Jessica, Hazem und Miroslav im Halbkreis vor und neben mir und versuchen mir dabei zu helfen, meine Gedanken zu ordnen. Es geht um Weihnachten, um Plätzchen und Erinnerungen. Um das Backen zu zweit, gemeinsame Momente und um unseren Blog. Es ist Tag eins des Videodrehs für den Interior-Shop Westwing.de – und selten zuvor war ich so nervös wie in diesem Augenblick.

Drei Tage lang standen Flo und ich Ende Oktober in München vor der Kamera. Gemeinsam drehten wir ein Imagevideo, das die diesjährige Kampagne des Shops für KitchenAid begleitet. Und: Halleluja, was war das für ein Abenteuer! Und was waren wir nervös! Denn während wird uns HINTER der Kamera mittlerweile mehr als wohl fühlen, ist VOR der Kamera genau das Gegenteil der Fall. Wenn ich ehrlich sind, stehe ich nicht besonders gerne im Rampenlicht, geschweige denn im Scheinwerferlicht. Und doch hüpfte mein Herz ein riesiges Stück höher, als uns Melanie fragte, ob wir nicht für Westwing drehen wollen.

Wenn ich eines auf unserem mittlerweile vierjährigen Blogger-Weg gelernt habe, dann ist es, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. So neu und manchmal auch beängstigend manches auch erscheinen mag, so überwältigend fühlt es sich an, bis dato unbekannte Hürden überwunden zu haben. Und jap, das erste Mal für ein Video vor der Kamera zu stehen, kann definitiv als eine solche Hürde bezeichnet werden.

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Mit wobbeligen Knien stand ich an Tag 1 also vor der wohl geduldigsten und nettesten Film-Crew der Welt. Weil unter das Video ein Audio-File gespielt werden sollte, quasselte ich mich rund um Weihnachtsgefühle und Kindheitserinnerungen um Kopf und Kragen. Zumindest fühlte es sich so an - und nein, eine Karriere als Synchron- oder Fernsehsprecherin werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr starten. Dennoch fühlte ich mich am Ende mit dem Ergebnis wohl. Aber wann wurde denn nun gedreht?

Der eigentliche Star: Unser Lebkuchen-Schoko-Törtchen

Der eigentliche Videodreh war für Donnerstag angesetzt. Flo und ich schmissen uns in adventliche Schale und tauschten Puderdöschen gegen Schneebesen. Den ganzen Tag lang wurden Settings aufgebaut, jedes Detail ins rechte Licht gerückt. Und mittendrin standen wir: Stellten Küchenmaschinen ein und aus, siebten Kakao und Mehl in Rührschüsseln, klatschten bemehlte Hände im Lichtkegel aus und schlugen so lange Eier auf, bis das Eigelb perfekt in die Schüssel schluppte. Der ganze Dreh war eine unglaubliche Erfahrung für uns, die uns sicher für immer in Erinnerung bleiben wird.

Und klar, wir wären keine Backblogger, wenn in unserem Video nicht auch ein Gebäck eine zentrale Rolle spielen würde. Das, was in der Küchenmaschine da so hübsch seine Runden drehte, sollte am Ende zu einem Lebkuchen-Törtchen mit dunkler Schoko-Ganache und Birnen aufgetürmt werden. Nicht zu vergessen ein leckeres Quark-Mascarpone-Frosting, das das Film-Team zu einem “epic” Frosting-Shot animierte.

Ihr wollt auch? Dann klickt euch zu unserem Weihnachts-Törtchen-Rezept (siehe unten).
Unser Video ist ab sofort auf der Website von Westwing zu sehen. Wir sind schon ganz gespannt, wie es euch gefällt.

Und alle Zuckerschnuten aufgepasst: Ab 8 Uhr gibt es bei Westwing.de* außerdem einen großen KitchenAid-Sale mit jeder Menge KitchenAid-Produkten zu günstigeren Preisen. Wer sich vor dem Shopping noch einen 40-€-Gutschein sichern möchte und noch nicht bei Westwing registriert ist, kann sich über unseren Friends-Code beim Online-Shop anmelden.

 In einer Mix-Box “Classic” stecken zwischen 4 kg und 5 kg Obst und Gemüse. Sie kann für 23,90 Euro bestellt werden.

Lebkuchen-Törtchen mit Schokoganache

Zubereitung

Den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Boden zweier runder Backformen (16 bis 18 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und die Ränder fetten. Solltet ihr keine zwei gleich großen Backformen haben, könnt ihr die Böden auch in zwei Portionen backen.

Für die Böden Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron, Salz und Lebkuchengewürz in eine Schüssel sieben und beiseitestellen.

Öl und Zucker mit dem Rührgerät etwa zwei Minuten lang bei mittlerer Stufe aufschlagen. Nun die Eier und das Eigelb bei laufender Maschine nach und nach zugeben und jeweils zwei bis drei Minuten unterrühren. Das Rührgerät nun auf kleine Stufe stellen und Mehlmischung und Milch abwechselnd zur Masse geben. Das Rührgerät ausschalten und den Teig mithilfe eines Teigschabers von den Rändern nach unten schieben. Den Espresso zum Teig geben und etwa 30 Sekunden lang (nicht länger) auf mittlerer Stufe vermengen.

Den Teig halbieren und im vorgeheizten Ofen jeweils 40 bis 45 Minuten backen. Per Stäbchenprobe testen, ob der Teig gar ist. Sollte noch Teig am Stäbchen kleben bleiben, verträgt der Boden noch ein paar Minuten im Ofen. Fertige Böden aus dem Ofen holen, 10 bis 15 Minuten abkühlen lassen, aus der Form nehmen und zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen. Die Tortenböden anschließend begradigen.

Für die Schokoganache-Füllung die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine hitzebeständige Schüssel füllen. Sahne in einem kleinen Topf erwärmen (nicht aufkochen lassen) und über die Schokolade gießen. 2 bis 3 Minuten stehen lassen. Mit einem Schneebesen gleichmäßig verrühren und die Ganache bei Zimmertemperatur andicken lassen. Um das Törtchen mit der Ganache zu füllen, sollte sie streichfest sein. Das kann mehrere Stunden dauern. Am besten ihr bereitet sie bereits am Vortag zu. Die Ganache dazu abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur oder in einem kühlen Raum (15 bis 18 °C) lagern.

Die Birne schälen, vierteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Nun einen Tortenboden auf eine Tortenplatte setzen, mit der Schokoganache bestreichen und die Birnenscheiben darauf verteilen. Die Oberfläche sollte so gerade wie möglich sein, drückt überstehende Birnenscheiben also gerne mit den Fingern in die Ganache. Den zweiten Tortenboden aufsetzen, andrücken und eventuell überschüssige Creme an den Rändern entfernen. Das Törtchen im Kühlschrank kurz kalt stellen.

Für das Frosting Mascarpone, Quark und Puderzucker gründlich verrühren. Damit die äußere Cremeschicht keine Krümel abbekommt, eine mittelgroße Portion des Frostings abnehmen und auf der Oberseite und an den Rändern der Torte verstreichen (ein sogenannter Crumb Coat). Die Torte für etwa 15 Minuten nicht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Die restliche Creme nun an den Rändern und der Oberfläche der Torte verteilen und mit einer Teigkante oder einer Winkelpalette glatt streichen.

Für die Weihnachtskranz-Deko Rosmarinzweige waschen, trocken tupfen und kranzförmig auf der Tortenoberseite verteilen. Die Granatapfelkerne nun wie kleine, rote Weihnachtskugeln um die Zweige herum drapieren. Die Torte am besten gut gekühlt servieren. Wer mag, kann sie vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.

Für den Boden:
310 g Mehl
100 g Kakaopulver
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 1/2 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
150 ml neutrales Pflanzenöl (etwa Sonnenblumenöl)
200 g brauner Zucker
2 Eier und 1 Eigelb
250 ml Milch
100 ml heißer Espresso

Für die Füllung:
200 g dunkle Schokolade
200 ml Sahne
1 bis 2 reife Birnen (ja nach Größe)

Für das Frosting:
300 g Magerquark
200 g Mascarpone
2 EL Puderzucker

Für die Weihnachtskranz-Deko:
Granatapfelkerne
Rosmarinzweige
Puderzucker zum Bestäuben

 
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Wir wünschen euch noch einen zuckrigen Tag!

Habt es schön,
Eure Madeleine & Euer Flo.

*Dieser Beitrag entstand in herzlicher Zusammenarbeit mit WestWing. Wir bedanken uns für die tolle Erfahrung, die wir mit dem Videodreh machen durften.